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Schulhofgestaltung: Partizipation

Moderation und Partizpation bei der Schulhofgestaltung

Partizipation in der Landschaftsarchitektur ist besonders dann sinnvoll, wenn es sich um die Neugestaltung des Schulhofes einer Schule handelt. Auch die Gestaltung des Schulhofes ist abhängig vom pädagogischen Konzept der Schule. Neben gestalterischen und ökologischen Fragen sind Fragestellungen nach dem pädagogischen Wert der Landschaftsarchitektur festzulegen. Diese können Bewegung, Kontrolle, Übernahme von Verantwortung oder Rückzug sein. Dabei geht es nicht um Stilfragen, sondern um den pädagogischen Effekt der Maßnahmen unter Einbeziehung des vorhandenen Freiraumes.

Drei gemeinsame Workshops

Zusammen mit dem beauftragten Landschaftsplaner wurden im Sinne der Teilhabe an der Schulhofgestaltung drei Workshops durchgeführt, bei denen festgelegt wurde, dass die Renaturierung der Auelandschaft wichtig ist. Darüber hinaus erarbeiten die Moderatoren zunächst Orte, die den Schülern und Lehrern wichtig sind und wie diese gestärkt werden könnten. Wichtig war dabei, den pädagogischen Nutzen dem ästhetischen voran zu stellen und Aussagen zu treffen, warum der Schulhof des klassischen Schulzentrum in 70er Jahre Architektur verändert werden soll.

Planung durch Landschaftsarchitekten

Durch verschiedene Spiele, Methoden und Diskussionen wurde dem Landschaftsarchitekten erläutert, welche Aspekte er in der Schulhofgestaltung besonders berücksichtigen sollte. Diese flossen direkt in der Entwurf ein, der erneut im Workshop diskutiert wurde.  

Die Beteiligten stellten heraus, an welcher Stelle sie ihre Anregungen wieder finden und an welcher Stelle noch Planungsbedarf ist. So entstand eine Diskussion, in der die Beteiligten das Für und Wider abwägten und kamen zu einem Entwurf, der von allen akzeptiert wurde.

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